Aktuelles

 

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05.10.2017

Gabriele Weller wirft sich dreimal zur DM-Qualifikation

Mit einer kleinen Gruppe nahmen die Seniorinnen der TV Unna-Leichtathleten am diesjährigen Werfertag in Lippstadt teil. Dabei gelang Gabriele Weller (W55) bei kalten Böen ein dreifacher Coup: Sie qualifizierte sich direkt bei ihrem einzigen Wettkampf in diesem Jahr mit dem Speer, dem Diskus und der Kugel für die Teilnahme an den Deutschen Seniorenmeisterschaften im kommenden Jahr. Besonders freute sie sich über ihre Leistungssteigerung im Speerwurf um zwei Meter auf 22,33m.

Auch die Teamkameradinnen fuhren zufrieden nach Hause: Monika Pähler (W60) zeigte nach einigen Jahren Wettkampfpause gute Leistungen mit allen drei Geräten. Auch Ute Bäcker (W60), noch relativ neu im Wettkampfgeschehen, bestätigte ihre Weiten mit der Kugel und dem Diskus. Einen soliden Wettkampf legten Maria Wolff (W50) und Dagmar Lütge (W45) hin. Für Ute Fischer (W50) sprang zum Saisonende noch einmal eine deutliche Verbesserung mit der Kugel heraus. Sie verschob ihre Saisonbestleistung um fast einen halben Meter auf 8,51m.

Für die Deutschen Seniorenmeisterschaften qualifiziert: Gabriele Weller

05.09.2017

Emotionales Saison-Highlight der TVU Leichtathleten

Auch dieses Jahr folgte eine kleine Gruppe Leichtathleten des TV Unna der Einladung zum Ahlener Jedermann-Zehnkampf. Die zwei intensiven Wettkampftage wurden diesmal nicht nur zum sportlichen, sondern auch zum emotionalen Höhepunkt der Saison. Tränen der Freude und der Enttäuschung lösten sich ab und stellten auch Trainer Friedrich Bäcker vor eine besondere Aufgabe.

So startete Claudia Schulte (W45) gleich mit Saisonbestleistung über 100m in den Wettbewerb und zeigte über die gesamten zehn Disziplinen eine solide Gesamtleistung. Mit dem Speer als ihrem Spezialgerät bestätigte sie mit 26,13m erneut ihre Startberechtigung für die Deutschen Meisterschaften im kommenden Jahr.

Für Dagmar Lütge (W45) sollte ein Vergleich mit den Topergebnissen ihres Zehnkampfs im vergangenen Jahr eine harte Herausforderung werden. Der Weitsprung forderte starke Nerven nach zwei ungültigen Versuchen. Beim dritten und letzten Versuch jubelte das ganze Team mit, als Lütge alles auf eine Karte setzte und sich mit einer Saisonbestleistung von 4,11m belohnte. Zudem erneuerte auch sie ihre Qualifikation für die DM über 400m. Dass die Leistung im Hochsprung unter ihren Erwartungen blieb, sorgte kurz für einen emotionalen Einbruch. „Es ist dieses besondere Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe über die beiden Wettkampftage, das einen motiviert und aus dem Tief auch wieder rauskommen lässt“, erklärt sie ihre beherzten weiteren Starts.

Mit dem nötigen Mut im letzten Versuch war auch Ute Fischer (W50) konfrontiert. Im Diskuswurf, eine ihrer stärksten Disziplinen, drohte eine Null-Runde. „Locker bleiben trotz Spannung“, lautete ihre Formel für einen auf dem aktuellen Trainingsniveau perfekten dritten Wurf auf 24,54m. Über ihre erneute Qualifikation für die DM über 400m und nach längerer Pause auch wieder im Hochsprung freute sie sich ebenso.

Maria Wolff (W50) resümierte zufrieden ihre Leistungssteigerung in den Ausdauerläufen über 400m und über 1.500m. Ihre DM-Qualifikation im Hochsprung konnte sie ebenfalls bestätigen.

Nach zwei Tagen intensiver Begleitung freute sich Friedrich Bäcker über die Leistungen seiner Schützlinge und kündigte für den Herbst den Formaufbau als vorrangiges Ziel an. Diese Vorbereitungsphase für die kommende Saison ist für Neuanfänger und Wiedereinsteiger auch ohne Wettkampforientierung geeignet. Trainingszeiten und Infos unter: tv-unna.com/leichtathletik

Zwei Wettkampftage voller Emotionen: Die Gruppe des TV Unna mit Trainer Friedrich Bäcker (Mitte).

15.06.2017

TV Unna mit großer Mannschaft beim Sportfest in Bönen

 

11.06.2017

TV Unna Seniorinnen werfen sich ein

Beim diesjährigen Werfermeeting der DJK Blau Weiß Annen traten jetzt vier Leichtathletinnen des TV Unna in den Wurfdisziplinen Speer, Kugel und Diskus an. Bei bestem Wetter zeigten sie hier steigende Leistungen in der Saison.

Ein starkes Ausrufezeichen setzte Dagmar Lütge (W45) direkt zum Wettkampfauftakt, als sie im ersten Wurf ihren Speer zugkräftig auf 23,22m fliegen ließ. Sie übertraf ihre persönliche Bestleistung damit um ganze zwei Meter. Auch Claudia Schulte (W45) konnte mit ihrem Speerwurf zufrieden sein. Mit 27,10m bestätigte sie ihre gute Leistung von den Westfälischen Meisterschaften und die Norm für die Deutschen Meisterschaften. Wie schon in Paderborn belegten die beiden auch in Witten damit Rang eins und zwei.

Auch die Kugel und der Diskus landeten nah an ihren persönlichen Bestleistungen und lassen für das Saison-Highlight im September – dem Jedermann-Zehnkampf in Ahlen – hohe Gesamtpunkte erwarten. Schulte holte hier Platz zwei mit 7,80m.

Ebenso gut in Form zeigte sich Maria Wolff (W50). Sie konnte ihre Saisonbestleistungen mit allen drei Geräten steigern und erreichte mit der Kugel und 9,44m Platz drei.

Ute Fischer (W50) feierte ein gelungenes Wurf-Comeback nach einer längeren Verletzungspause. „Die Weiten kommen noch nicht an meine Bestleistungen heran, aber ich bin glücklich, wieder schmerzfrei werfen zu können“, resümierte sie ihren Saisoneinstieg. Der dritte Platz im Diskus mit 22,28m kann sich bereits sehen lassen.

Zufrieden beim Wittener Werfermeeting (v.l.) Maria Wolff, Claudia Schulte, Ute Fischer und Dagmar Lütge

27.05.2017

TV Unna mit Podestplätzen bei Westfälischen Meisterschaften

Mit einer kleinen Gruppe nahmen die Seniorinnen des TV Unna nun an den Westfälischen Leichtathletik-Meisterschaften in Paderborn teil. Dabei sprangen bei insgesamt geringer Beteiligung einige Podestplätze heraus.

Dagmar Lütge (W45) lief über 400m gegen heftige Böen auf der Gegengeraden auf den Vizemeisterrang. Mit ihrer Zeit konnte sie trotz der widrigen Umstände ihre Qualifizierung für die Deutschen Meisterschaften bestätigen.

Das Speerwerfen machten die TV Unnaerinnen unter sich aus. Claudia Schulte (W45) wurde mit einer insgesamt guten Serie und 27,50m Westfälische Meisterin. Auch sie qualifiziert sich damit ein weiteres Mal für die DM. Dagmar Lütge wurde Zweite und war mit 21,09m nah an ihrer Bestleistung mehr als zufrieden.

Maria Wolff (W50) lief mitten in ihrem Hochsprungwettbewerb über 200m eine passable Zeit und erreichte im Hochsprung noch Rang drei mit 1,25m. Für sie ist diese Leistung ebenfalls die Qualifikation zur DM. Ebenso kam sie im Speerwerfen auf Platz drei mit guten 19,38m.

Die gemeldete Staffel musste durch eine Verletzung von Ute Fischer passen. „Schade, gerade sind wir sehr gut eingespielt im Team, doch die nächsten Starts sind bereits geplant“, blickt Lütge auf die kommenden Herausforderungen.

 Erfolgreich bei Westfälischen: (v.l.) Dagmar Lütge, Maria Wolff und Claudia Schulte

26.05.2017

TV Unna: Mit kleiner Gruppe große Ausbeute bei den Kreismeisterschaften

Bei den Kreis-Einzelmeisterschaften der Schüler im Heinrich Buchgeister Stadion in Werl trat der TV Unna jetzt mit einer kleinen Gruppe von sechs Leichtathletinnen an. Sie räumten bei bestem Wetter insgesamt sieben Kreismeistertitel ab und erreichten weitere fünf Podiumsplätze. Grund genug für beste Stimmung im Team.

Allen voran zeigte sich Hannah Kalle (W10) in Top-Form mit drei Kreismeistertiteln: über 50m mit sehr starken 7,99 Sek. und deutlichem Vorsprung im Finallauf, im Weitsprung (3,87m) und über 800m (2:58 Min.). Den Ball warf sie auf 29,50m und landeten auf dem zweiten Platz.

Lea Laux (W15) schaffte es zweimal ganz oben auf das Siegerpodest mit der Kugel (8,18 m) und im Weitsprung (4,61m).

Marie Woldt (W14) wurde Kreismeisterin im Hochsprung mit neuer persönlicher Bestleistung (1,48m) und holte sich Platz zwei im Ballwurf (39,50m) ebenso wie im Weitsprung (4,60m). Mit der Kugel reichte es für Platz drei (8,59 m).

Einen Kreismeistertitel nahm Carolin Woldt (W13) im Kugelstoßen (7,22m) mit nach Hause und legte im Ballwurf mit 31m einen dritten Platz nach.

Marie Hadulla (W10) war sehr zufrieden mit neuer persönlicher Bestleistung im Weitsprung (3,40m) und dem vierten Platz im Ballwurf (23,50m). Auch Rabea Menne (W13) machte neue Wettkampferfahrungen und konnte sich im 75m-Sprint auf 11,49 Sek. steigern.

Kreismeisterinnen und Teammitglieder des TV Unna (Hanna Kalle Nr. 297)

22.05.2017

Hürdenabend des TV Unna zieht immer mehr Spitzensportler an

Zum vierten Mal nun veranstaltete der TV Unna seinen Hürdenabend im Herderstadion und erreichte abermals einen Teilnehmerrekord. 123 Sportler aus 32 Vereinen zog es nach Unna. Traditionell bestes Läuferwetter unterstützte optimale Bedingungen nicht nur für die heimischen Nachwuchsathleten, sondern auch für die Meisterschaftsnormen der Spitzensportler aus der Region zwischen Gladbeck, Dülmen, Münster, Wattenscheid, Iserlohn und Bielefeld.

Bei der Jagd nach Qualifikationen für die Westfälischen Meisterschaften bei den jüngeren Jugendlichen sowie für die Deutschen Meisterschaften der älteren waren gleich 27 Teilnehmer erfolgreich. Damit hat sich der Hürdenabend nicht nur für Testläufe zum Saisoneinstieg, sondern auch als guter Boden für die Normen in der Wettkampfplanung der Leistungszentren einen Namen gemacht.

So gehört der TV Wattenscheid zum festen Teilnehmerfeld über die Hürdensprints. Begleitet wurde die große Gruppe von Trainerin Sabine Braun, der bekannten, international erfolgreichen Siebenkämpferin der Leichtathletik. Sie zeigte sich auch dieses Jahr mit dem Saisonstart in Unna zufrieden. Von ihren Schützlingen konnte Annika Niedermayer (weibliche Jugend U20) die Norm für die Deutschen Meisterschaften über 100m Hürden deutlich unterbieten. Die übrigen Teammitglieder werteten ihre Läufe als guten Test zur Vorbereitung auf die anstehenden Wettkämpfe.

Die weibliche Jugend U18 präsentierte sich den Westfälischen Normen gewachsen, hier setzte sich Berenike Paul (SC Preußen Münster) vor Lilian Tösmann (LG Olympia Dortmund) und Joyce Oguama (TV Wattenscheid) durch.

Bei den U20-jährigen Männern siegte wie schon im letzten Jahr mit deutlichem Vorsprung Marius Lewald vom LC Adler Bottrop und erreichte die DM-Norm über 110m Hürden. Die männliche Jugend U18 lieferte sich ein knappes Rennen, in dem Lennart Jahn vom TLV Germania Essen Platz eins erreichte. Doch alle fünf Läufer knackten die Normen für die Westfälischen Meisterschaften.

Bei den U16jährigen weiblichen Jugendlichen war es Greta Baum (LC Adler Bottrop), die über 80m mit deutlichem Vorsprung im Ziel nicht nur ihr Hürdensprint-Talent zeigte, sondern die Westfälische Qualifikation packte. Die männliche Jugend U16 stand ihr nichts nach, hier sicherten sich Julian Manegold (LG Ems Warendorf) sowie Kevin Wilmes (DJK Grün Weiß Werl) ihre Startberechtigungen für die Westfälischen.

Unter den zwölfjährigen Hürdenläufern stachen besonders die Siegerinnen über 60m Jill Kemp und Mara Klauke (beide vom TSV Bigge-Olsberg) hervor, sie liefen mit deutlichem Abstand zu ihren Verfolgerinnen ins Ziel.

Die Senioren wussten ebenfalls den Wettkampf für ihre Saisonvorbereitungen zu nutzen. In der Altersgruppe W45 liefen Monique Riedel (Schalke 04) sowie Christiane Linden (DJK Blau Weiß Annen) in den Normbereich der Deutschen Meisterschaften, genauso wie ihre Vereinskameradinnen der W50-Klasse aus Annen – Christine Wenzel und Britta Ehrhardt. Ferner sicherten sich Marco Kopp (M40, VfL Kamen) und Stefan Böcker (M45, TG Holzwickede) die Starterlaubnis für die DM.

Bei den 50jährigen Männern sorgte Reinhard Gruhn vom TUS Erkenschwick für einen Paukenschlag. Seine DM-Norm interessierte ihn dabei weniger als der von ihm neu aufgestellte Westfälische Rekord über 100m Hürden, den er Klaus Wietfeld aus dem Jahr 1994 abnahm.

Doch nicht nur die „Großen“ starteten über die Hürden, sondern auch die „Kleinen“. Reichte der Altersrekord bei den Erwachsenen mit Heinrich Wiechmann (ASV Senden) über 80m Hürden auf 70 Jahre, so waren die Jüngsten mit sechs Jahren dabei. Hier erprobten sich auf Übungshürden sowohl die Nachwuchstalente der heimischen Vereine von Rot Weiß und TV Unna, als auch Kinder aus Hamm und Ergste. In dieser Altersgruppe hatte sich die Gelegenheit zu einem ersten echten Hürdenerlebnis über die 30m und 50m Hürdenstrecke ebenfalls herum gesprochen.

Am späteren Abend wurde es noch einmal spannend und sehenswert im Herderstadion. Aufgebaut waren die Hürden für die Langsprints über 300m und 400m. Für diese Strecken waren einige Spitzensportler vom Leistungsschwerpunkt in Gladbeck angereist, begleitet von Bundestrainer Heiner Preute. Die erste Teilnahme am Unnaer Hürdenabend kommentierte Preute knapp: „Erstes Mal dabei, für gut befunden, Wiederkehr geplant.“ Die guten Bedingungen des spezialisierten Sportfestes ließen die Pläne des Trainers und seiner Schützlinge voll aufgehen: Fast alle angepeilten DM-Normen in der Tasche und sogar drei Sportler „auf Kurs zur Norm für die Europameisterschaften“.

So lief Laura Nürnberger (TV Gladbeck) deutlich unter die Norm für die Deutschen Meisterschaften ebenso wie Konkurrentin Judith Wessling (SC Preußen Münster). Die nach einer längeren Verletzung zurück gekommene Nürnberger hat die Norm für die EM der U23 Jährigen in Bydgoszcz, Polen, fest im Visier und traut sich bis Mitte Juli die nötige Steigerung von 1,3 Sekunden noch zu. Neele Schuten (ebenfalls Gladbeck) schaffte die Norm für die DM der weiblichen Jugend U20 mit Abstand. Auch für sie ist die Qualifikation für die EM der U20 Jährigen in Grosseto, Italien, noch in erreichbarer Nähe.

In der weiblichen Jugend U18 sicherte sich Frieda Breitkopf (SC Preußen Münster) die DM-Teilnahme. Ihre Verfolgerinnen, darunter Läuferinnen aus Iserlohn und Schwerte, aber auch Lilly Holtze vom ausrichtenden TV Unna, wagten sich mit diesem Wettkampf zum ersten Mal auf die 400m Hürdenstrecke. Es soll nicht das letzte Mal gewesen sein.

Bei den Männern setzte Felix Witte (TV Gladbeck) ein Ausrufezeichen. Er steigerte sich um sechs Zehntelsekunden und lief deutlich unter die DM-Norm. Doch auch für ihn steht der Kompass auf der EM der U23 Jährigen. Vereinskamerad Noah Koch (U18) erreichte gleich in seinem ersten 400m-Hürdenrennen die DM-Qualifikation und siegte souverän vor Jonas Herzog (LC Adler Bottrop). Bei den Senioren erreichte Manfred Ewers (M55, SC Münster) die DM-Norm.

In engem Austausch mit den Leistungstrainern werden nun einige Vorschläge zur Optimierung der Wettkampfgestaltung verfolgt. Nächstes Jahr darf sich ein interessiertes Publikum auf weitere Läufe auf höchstem Niveau freuen.

Annika Niedermayer (Nr. 938) auf dem Weg zu ihrer Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften.

Die Kleinen haben Spaß beim Schnupperhürdenlauf.

22.03.2017

Junge Leichtathleten des TV Unna beenden Hallensaison hoffnungsvoll

Ein letztes Mal ergriffen die Nachwuchsathleten des TV Unna jetzt die Gelegenheit, in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle ihren Leistungsstand zu testen. Beim Hallensportfest des PTSV Dortmund überzeugten die Erfahrenen ebenso wie die Debütanten.

In ihrem ersten Wettkampf über 800m zeigte Marie Hadulla (W10) ihren Kampfgeist. Couragiert konnte sie ihren Zeitlauf für sich entscheiden und wurde mit sehr guten 3:06 Min. insgesamt Vierte ihrer Altersgruppe. Auch im Sprint über 50m griff sie ins Geschehen ein (8,92 Sek.).

Die gleichalte, aber Wettkampf erfahrene Hannah Kalle (W10) zeigte besondere Klasse und stieg gleich dreimal mit neuen persönlichen Bestleistungen ganz oben auf das Siegertreppchen. Sie gewann den Weitsprung mit 4,07m, die 50m in 7,85 Sek. sowie den 800m-Lauf in 2:59 Min..

Im gleichen Lauf siegte auch Vereinskameradin Hannah Rauscher (W11) über die 800m-Distanz in ausgezeichneten 2:54 Min.. Den Weitsprung konnte sie mit 3,95m und großem Abstand zur Zweiten für sich entscheiden. Schließlich legte sie auch im 50m-Sprint eine Bestleistung hin und wurde mit 8,0 Sek. Zweite.

Noah de Almeida (M12) stellte sich über 800m und 60m der Konkurrenz und freute sich vor allem über seinen 800m-Lauf (3:14 Min.).

Einen ersten Platz erreichte Caraolin Woldt (W13) beim Kugelstoßen mit 7,13m. Auch ihre Sprintkraft konnte sich auf der 60m-Strecke sehen lassen (9,54 Sek.).

Zwei zweite Plätze sicherte sich Marie Woldt (W14) mit hervorragenden 4,66m im Weitsprung und mit 7,96m mit der Kugel.

Die 15-jährige Lilly Holtze (U18) kann mit ihren 8,8 Sek. über 60m zufrieden sein. Im Weitsprung kam sie nah an ihre persönliche Bestleitung und verfehlte mit 4,81m das Podest nur knapp.

Erstmalig trat der ebenfalls erst 15-jährige Benedikt Stefan (U18) zum Wettkampf an und lief in seiner Premiere über 200m auf Anhieb ausgezeichnete 26,25 Sek.

Halle Dortmund 2017

Die Nachwuchsathleten des TV Unna blicken zuversichtlich in die Sommersaison.

 

06.03.2017

TVU Athletinnen bei Deutschen Hallenmeisterschaften im Wechselbad der Gefühle

In Erfurt trafen sich jetzt knapp 1.100 der besten deutschen Leichtathleten der Seniorenklassen. Das hohe Leistungsniveau schlug sich in einigen deutschen und Europarekorden nieder. Im Weitsprung fiel sogar mit 4,97m ein neuer Weltrekord durch Ramona Pfeiffer (W55) vom USV Halle. Auch fünf Sportlerinnen des TV Unna hatten sich qualifiziert und waren der Einladung des Thüringer Leichtathletik-Verbandes zur DM gefolgt. Dabei machten sie gemischte Erfahrungen.

Der Beginn war wenig erfolgversprechend. Im 60m-Springt blieben Claudia Schulte und Tanja Tejero-Jurksas (beide W45) unter ihren Möglichkeiten und verpassten das Finale. Schulte hatte dann noch Pech beim Weitsprung. Nach zwei ungültigen Versuchen, die sie übergetreten hatte, lag auch die Weite des dritten Versuchs mit 4,11m deutlich hinter ihrer Bestleistung.

Mit dem Speer fand Schulte jedoch immer mehr in den Wettbewerb, steigerte sich schließlich auf 27,64m und erreichte damit Urkundenrang sieben. „Die Weite liegt nah an meiner persönlichen Bestleistung, ein ordentliches Resultat“, resümierte sie den ersten Wettkampftag.

Derweil hatte Maria Wolff (W50) Erfolg im Hochsprung. Mit erreichten 1,28m lag sie knapp hinter der Fünften mit gleicher Höhe, aber mehr Fehlversuchen auf Platz sechs und zeigte sich sehr zufrieden. Im Weitsprung hingegen machte sich ihr krankheitsbedingter Trainingsrückstand bemerkbar, hier fehlte die Spritzigkeit für die Vollendung des Sprungs. Im Kugelstoßen reichte es mit Platz acht für einen Urkundenrang bei gleicher Weite wie die Siebte.

Ute Fischer (W50) griff mit einem Start über die 200m Sprintdistanz in die Meisterschaften ein. Mit einem rhythmisch nicht ganz gelungenen Lauf kämpfte sie sich in 31,31 Sek. vom Platz elf der Meldeliste auf Platz sieben der Ergebnisliste vor. Die 400m Läufe eröffneten den zweiten Wettkampftag. Hier konnte Fischer ihre Stärke im Schlusssprint nicht ausspielen und musste sich mit einer mäßigen Zeit und der Bronze-Medaille begnügen. „Es war vor allem ein mentales Problem“, erklärte sie die eher schwache zweite Runde, „ich bin zu wenig mutig aus der Kurve auf die Gegengerade gelaufen. Ärgerlich, weil Silber drin gewesen wäre.“

Dagmar Lütge (W45) trat ebenfalls über 400m an und absolvierte damit ihren ersten Einzelstart bei einer DM. Mit ihrer Zeit (72,88 Sek.) konnte sie für die Wintersaison mit den begrenzten Trainingsmöglichkeiten für die Sprintausdauer zufrieden sein.

Emotionaler Höhepunkt sind immer die Staffelwettbewerbe über 4x200m am Ende der Meisterschaften. Hier gab die Nationalmannschaft der 80-jährigen Männer eine Sondereinlage mit dem Ziel, den Europarekord zu knacken. Unter frenetischem Beifall der Zuschauer unterbot die Staffel mit 2:16,72 Min. um ganze fünf Sekunden den bisherigen Rekord und wurde angemessen bejubelt.

Auch das Team des TV Unna trat zur Staffel in der bewährten Besetzung der NRW-Meisterschaft an. Unter der stärkeren bundesweiten Konkurrenz war ein vierter Rang in greifbarer Nähe. So liefen Tanja Tejero-Jurksas, Claudia Schulte, Ute Fischer und Dagmar Lütge routiniert in einem beherzten Rennen mit 2:03,56 Min. an ihre Bestzeit heran. Wie erwartet lagen sie damit hinter den Staffeln aus Neukieritzsch, Paderborn und Korbach auf Platz vier. Als zur Siegerehrung gerufen wurde, war der TV Unna plötzlich mit dabei. Eine der schnelleren Staffeln war disqualifiziert worden. Großer Jubel im Team begleitete die Verleihung der Bronze-Medaillen. Einige Zeit später jedoch gab es eine Korrektur. Der Widerspruch der betroffenen Staffel war akzeptiert worden. Wie gewonnen, so zerronnen. Im Wechselbad der Gefühle mussten die Medaillen wieder abgegeben werden.

DM Senioren 2017

Die fünf Teamkameradinnen (v.l.) Claudia Schulte, Ute Fischer, Maria Wolff, Dagmar Schulte und Tanja Tejero-Jurksas.

25.02.2017

Leichtathleten des TV Unna gut vertreten in Westfälischer Bestenliste

Die Bestenliste weist in jedem Jahr die stärksten Leichtathleten Westfalens aus. Für die vergangene Freiluftsaison 2016 listet sie zwölf Sportler des TV Unna mit 50 Nennungen unter den besten Zwanzig. Vor allem bei den Senioren ist das Disziplinenspektrum wieder bemerkenswert breit.

In den Schülerklassen ist es aufgrund der hohen Konkurrenz sehr schwer, in die Bestenliste aufzusteigen. Umso mehr Anerkennung verdienen die Platzierungen der 13-jährigen Marie Woldt im Vierkampf (Rang 15) sowie der 14-jährigen Viviana Lourenco Lima im Kugelstoßen (Rang 14).

„Wir schauen derzeit nicht in die Bestenliste“, erklärt Trainer Dirk Bode. „Denn unsere Athleten werden perspektivisch aufgebaut.“ Hier ist eine neue Entwicklung interessant: Mit Lilly Holtze, Lea Laux, Marie Woldt und Benedikt Stefan trainieren gleich vier der TV-Unna Hochspringer in der Leistungsgruppe von Landes- und Bundestrainerin Birgit Kurschilgen. Für die gesamte Schülergruppe sind neue Trainer als Unterstützung gewonnen worden, unter anderem der ehemalige Sportlehrer und TVU-Aktive Ulrich Lienkamp. Ob mit oder ohne Leistungsorientierung sind damit für alle optimale Trainingsmöglichkeiten gegeben.

Die Seniorenklassen werden nur bis Platz zehn gelistet wegen der deutlich geringeren Konkurrenz als im Jugendbereich. Hier ist Trainer Friedrich Bäcker (M65) wieder als gutes Beispiel vertreten und rangiert im Hochsprung auf dem zweiten Platz. Gleich zwei zweite Ränge hält Gisela Sieben (W65) über 100m und 200m.

Ihren ersten Rang hat Ute Fischer (W50) über 400m verteidigt. Sie führt auch mit der 3x800m Staffel gemeinsam mit Heike Peters und Maria Wolff in Westfalen. Über 800m einzel reichte es für Rang drei, ebenso in der 4x100m Staffel (W45) gemeinsam mit Tanja Tejero-Jurksas, Claudia Schulte und Dagmar Lütge.

Claudia Schulte und Dagmar Lütge (W45) teilen sich den ersten Rang im Stabhochsprung. Beide blicken insgesamt auf eine überaus erfolgreiche Saison zurück: Unter den insgesamt neun Platzierungen verzeichnet Claudia Schulte zwei dritte Ränge über 200m sowie mit dem Speer. Dagmar Lütge kommt insgesamt auf acht Nennungen über das weite Spektrum von Läufen, Würfen und Sprüngen.

Maria Wolff (W50) erscheint ebenfalls neunmal in der Bestenliste, worunter die vierten Plätze mit der Kugel, im Hoch- und im Weitsprung herausragen. Die Allrounderin unter den Werfern, Gabriele Weller (W55), ist in allen Wurfdisziplinen und zudem im Wurf-Fünfkampf insgesamt sechsmal vertreten.

Bernward Hennecke (M50) kommt mit 400m und Weitsprung zweimal in die Liste, Heike Peters (W50) über 800m und Tanja Tejero-Jurksas (W45) über 200m.

Die nächsten Herausforderungen der Seniorinnen stehen mit den Deutschen Hallenmeisterschaften in Erfurt am kommenden Wochenende bereits vor der Tür, bevor das Training für die Freiluftsaison beginnt. Informationen zu den Trainingszeiten gibt es auf der Internetseite des TV Unna: tv-unna.com